Hervorragender 4. Platz der schleswig-holsteinischen Herrendegen Mannschaft
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Am vergangenen Wochenende fanden in Frankfurt/Main die Deutschen Junioren-Meisterschaften im Degen statt. Zum ersten Mal wurde dieses Turnier sowohl für Damen als auch für Herren ausgetragen, sodass sich eine große Gruppe schleswig-holsteinischer Fechter auf den Weg nach Hessen machte. Für eine Sensation sorgte am Sonntag die Herrenmannschaft in der Besetzung Dirk Harder, Markus Rech und Arne Richter (alle FG Segeberg), die mit großem kämpferischen Einsatz das Halbfinale des Turniers erreichte.
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Im Damendegen hatten sich die beiden Fechterinnen Ronja Stadter und
Inken Saggau im Vorwege für die DM qualifiziert. Als dritte Fechterin
durfte Ariana Zahir nachrücken (alle FG Segeberg). Einzig Ronja konnte
die Vorrunde mit drei Siegen aus sechs Gefechten überstehen und zog in
das 64er KO. Ariana und Inken schieden jeweils mit nur einem Sieg aus
und belegten die Plätze 79 und 80. Leider folgten für Ronja in der
Direktausscheidung zwei Niederlagen gegen Abigail Stech (Offenbach) und
Stephanie Romanus (Leipzig), sie belegte am Ende Platz 54. Siegerin
wurde die Berlinerin Beatrice Brockmann vor Ricarda Multerer. Den
dritten Platz teilten sich Ines Werner (beide Heidenheim) und die ehemalige Segebergerin Stephanie Suhrbier (OFC Bonn).
Im
Mannschaftswettbewerb mit gleicher Besetzung konnten die
Schleswig-Holsteinerinnen in der Vorrunde zwei von drei Mannschaftsbegegnungen
gewinnen, ehe sie im Achtelfinale knapp mit 43:45 gegen Hoffnungsthal
ausschieden und Platz 10 bei 13 gestarteten Mannschaften belegten.
Sieger wurde die Mannschaft aus Heidenheim.
Bei den Herren lief es besser. Mit vier Fechtern war der FBSH in
Frankfurt vertreten. Dirk Harder und Markus Rech hatten sich bereits
über die Leistungsquote der Deutschen
Rangliste qualifiziert, sodass zusätzlich Arne Richter (alle Segeberg),
Tim Lindemann (Elmshorner MTV) an den Start gehen konnten.
Tim konnte
nach der Vorrunde trotz drei Siegen leider nicht in die Direktausscheidung
aufsteigen und schied als 66. aus.
Markus musste in der Vorrunde
lediglich eine Niederlage hinnehmen und gewann sein erstes Gefecht im
64er KO. Anschließend gingen zwei Gefechte verloren, sodass er
am Ende nach sehr gutem Start Platz 34 belegte.
Arne gelangen in der Vorrunde vier sichere Siege und der Einzug unter
die letzten 64 Fechter. Hier musste er sich zunächst Thomas Griebel aus
Friesenheim beugen, ehe er souverän zwei Gefechte gewann und ins 32 KO
einzog. Gegen den späteren Deutschen Meister Nikolaus Bodoczi aus
Offenbach konnte er sich nicht durchsetzen und auch gegen Marcel Heerd (Heidenheim)
fand Arne kein Rezept, er belegte als A-Jugendlicher einen sehr guten
29. Platz.
Einzig Dirk Harder konnte sich weiter nach vorn kämpfen. Von der
Vorrunde befreit gelang ihm mit zwei Siegen der direkte Einzug unter
die letzten 32. Es folgten ein Sieg über Max Dörsam (Heidelbger FC),
eine Niederlage gegen Rico Leiser (Esslingen), ein weiterer Sieg gegen
den Frankfurter Reinhard Weidlich, ehe der Esslinger Simon Mangold das
Turnier für Dirk beendete. Am Ende belegte Dirk einen tollen 15. Platz.
Für eine kleine Sensation sorgte am Sonntag die Herrenmannschaft in der
Besetzung Dirk Harder, Markus Rech und Arne Richter, die es mit großem
kämperischen Einsatz bis ins Halbfinale des Turniers in den Kreis der Favoriten
schaffte. In spannenden Gefechten gewannen sie alle
drei Begegnungen der Vorrunde, unter anderem gegen die
Startgemeinschaft Frankfurt-Offenbach, die später Vizemeister
werden sollte. Hier überzeugte vor allem Markus mit konstant guten Gefechten. Der besten Mannschaft aus den Vorrunden gelang im
anschließenden Achtelfinale ein 45:42-Sieg gegen die Mannschaft aus Berlin und damit
der Einzug unter die besten 8. Es folgte ein Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Mannschaft aus Böblingen, bei dem der A-Jugendliche Arne Richter den Junioren ordentlich Paroli bot und es schaffte, einen Fünfpunkterückstand auszugleichen. Im
letzten Gefecht übernahm Dirk Harder bei einem Stand von 36:40 und
lieferte eine spannende Aufholjagd, bei der es am Ende 45:44 für die
FG Segeberg hieß. Eine schleswig-holsteinische Mannschaft hatte es bis
ins Halbfinale einer Deutschen Meisterschaft geschafft! Hier hieß der
Gegner Tauberbischofsheim und war diesmal zu stark für unsere Fechter,
TBB siegte mit 29:45 und auch das anschließende Gefecht um Platz 3
gegen den Heidenheimer SB ging mit 36:45 verloren. Sieger der 14 gestarteten Mannschaften wurde der FC
Tauberbischofsheim.
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