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Gerald Hinz holt zwei Weltranglistenpunkte in Aarhus |
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Geschrieben von Elmshorner MTV
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Donnerstag, 19. November 2009 |
Aarhus. Dänemark ist für den EMTV-Routinier schon immer eine Reise wert gewesen. Vom diesjährigen Satelliten-Weltcupturnier im jütländischen Aarhus brachte Degenfechter Gerald Hinz als Drittplazierter zwei Punkte der Weltrangliste mit nach Hause.
Nach zwei problemlosen Vorrunden war für Hinz erst die Begegnung gegen
den Norweger Junie Cao um den Einzug in die Runde der besten acht und
somit in die punktebringenden Ränge ein ernstes Problem. „Cao hat einen
sehr unkonventionellen Fechtstil, und er verschwendet überhaupt keinen
Gedanken daran, was er nicht kann, sondern ficht einfach drauflos. Und
das macht ihn unter anderem so unberechenbar und stark. Ich hatte
daraufhin kurz vor der Begegnung meinen zu Hause gebliebenen Kollegen
Nils Lienau angerufen, von dem ich wusste, dass er schon mehrmals gegen
Cao gefochten hatte“. Der Griff zum Telefonjoker war die richtige
Entscheidung – zwar lag Hinz schnell mit 9:5 hinten, doch hatte Lienau
ihn genau davor gewarnt. „Cao greift eigentlich ganz einfach an, aber
es ist sehr schwer zu erkennen, wann er loslegt. Ich realisierte aber,
dass er auf meine Finten sofort zum Angriff überging, und als ich diese
Finten selbst als Angriff durchzog, war ich dann vor ihm mit dem
Treffer da“. Mit 15:14 rettete auf diese Weise Hinz noch die
Schlüsselbegegnung seines Wettkampftages.
Das nachfolgende Gefecht
gegen den Kopenhagener Christian Schmidt war dagegen ein Selbstgänger.
„ Ich machte die ersten Punkte gleich ganz vorne auf die Hand, und er
hatte danach einfach zu viel Respekt“ zehrte Hinz von seiner durch
langjährig dort bewiesenes hohes Leistungsniveau enormen Reputation in
Dänemark. Erst gegen den späteren Sieger und früheren
DDR-Junioren-Nationalfechter, Dirk Röder (SC Berlin) war Endstation – „
er war einfach in jeder Situation besser“. Röder bezwang auch im Finale
den Italiener Carlo Rota klar; Hinz teilte sich Platz 3 mit Martin
Jensen (FK Mahaut Kopenhagen).
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